+++ Die internationale Konferenz der ISfTeH zum Thema "Digital Health beyond Covid-19: Lessons learned. Identify knowledge gaps and challenges for further research within digital health beyond the pandemic" findet am 29. und 30.August 2022 in Kopenhagen statt.Die Online-Anmeldung ist ab sofort möglich.+++

Chirurgie; Gefäßchirurgie

Elektiv durchführbare Operationen wurden während der Covid-Pandemie aufgeschoben. Zu Recht? „Covid-19 infizierte Patienten, die sich einer Operation unterziehen, haben ein erhöhtes operatives Letalitätsrisiko.“   The Lancet vom 29. Mai 2020.

Mit dem Auftreten der Omicron-Variante des Virus erreichte die Infektionsinzidenz in Deutschland und der Schweiz zwar bislang nicht gesehene Werte, die Krankheitsverläufe waren jedoch oft milde: in der Folge entspannte sich die Situation in vielen Krankenhäusern. Dies nun möchte die Internationale Konferenz der ISfTeH im kommenden August in Dänemark beleuchten: „Digital Health beyond Covid-19: Lessons Learned. Identify knowledge gaps and challenges for further research within digital health beyond the pandemic.“ Termin: 29. – 30. August 2022 auf dem Kopenhagen-Campus der Universität Aalborg. Deadline für die Abgabe von Abstracts ist der 1. Mai 2022. Hier ist der link.  Am 16. und 18. Mai 2022 findet-ebenfalls virtuell- ein pre-meeting workshop statt.

Die World Health Organization gibt ihre erste Leitlinie zu „digital health interventions“ heraus. Sie umfaßt zehn Empfehlungen zur Nutzung digitaler gesundheitsbezogener Technologien wie sie über Smartphones, Tablets und Computer genutzt werden können. Die Guideline ist hier abrufbar.

Auch die Organisationen der Chirurgie in Deutschland stellen sich zunehmend der Herausforderung durch die Digitalisierung. So erarbeitet die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE ein Positionspapier „Digitalisierung in der Chirurgie“. Federführend ist die Sektion für computer- und telematikassistierte Chirurgie (CTAC).   Mitglieder der DGCH können mittels  eines Fragebogens teilnehmen.

Aktualisiert: Mai 2022


Der chirurgische Teil dieser Website ist meinem ersten Lehrer, Herrn Professor Dr. med. Wolfgang Herzog (✝︎2007), gewidmet. Mit Respekt und Dankbarkeit gedenken wir seiner in diesen Apriltagen zu seinem 100. Geburtstag. 

Das Gummersbacher Modell

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Ihr gefäßchirurgischer Teil ist Professor Edward B. Diethrich gewidmet, der am 23. Februar 2017 im Alter von 81 Jahren verstorben ist, und dessen vom Arizona Heart Institute veranstaltete Kongresse in Scottsdale, Arizona in den Neunzigern richtungsweisend waren für die Endovaskularmedizin. So berichtete dort Juan Parodi, der Wegbereiter der endovaskulären Aortenreparatur EVAR, über den ersten erfolgreichen Eingriff dieser Art am 7. September 1990 in Buenos Aires. 

Die Chirurgie rüstete ab.

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Neben zahlreichen chirurgischen Verfahren hat sich auch das Erlernen der Chirurgie verändert. Projekte wie Webop – Zeitgemäßes Erlernen der Chirurgie tragen per multimedialer Operationslehre dazu bei.

Webop modernisiert das neben dem „training on the job“ unverzichtbare theoretische Studium durch eine strukturierte Darstellung der wesentlichen Schritte des einzelnen Eingriffs in Videosequenzen, Text und Illustration. Zu den Eingriffen listet die „Evidenz“ jeweils Literatur zum Thema auf, Metaanalysen und prospektive Studien, Reviews und Guidelines.

Webop nahm inzwischen den Relaunch seiner Website mit einer Verbesserung von Optik und Handling, die Vorschläge und Anregungen vieler User berücksichtigte, vor. Auch sind Videosequenzen nun vertont.

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. bietet auf seinem Portal www.bdc-webinare.de Live-Webinare zu aktualisierten Leitlinien an. Für den August 2021 ist dort der Beitrag „S1-Leitlinie: Hygieneanforderdungen beim ambulanten Operieren“ vorgesehen.