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  • Dr. med. Helmut Nigbur

    Dr. med. Helmut Nigbur

    Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie (D) Arzt für Telemedizin (CH)

+++ Der 140. Deutsche Chirurgen Kongress findet in München statt vom 26.- 28.04.2023 sowie digital vom 18.- 20.04.2023. Informationen unter www.dck2023.de sowie unter #dck2023, #chirurgenkongress und #dckdigital+++

Publikationen

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Telemedizin

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Empfehlungen

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Digital Health

Die Corona-Pandemie hat sich als Bewährungsprobe für die Telemedizin erwiesen. Und als Bestätigung der Sicht derer, die Telemedizin seit einem, teilweise zwei Jahrzehnten mutig und tatkräftig umsetzen. Die International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH) unterstreicht in aktuellen Stellungnahmen die Bedeutung der Telemedizin während der Pandemie: „Telemedicine takes centre stage during pandemic. Health care leaders from around the world are accelerating their use of telehealth tools, enabling hundreds of thousands of patients to benefit from streamlined scheduling und virtual consultations“.

„Der Digitalisierungsschub, den die Pandemie mit sich bringt, bringt auch die Telemedizin voran.“ So resümiert das aktuelle   ‚Swisscom Magazin‘   seinen Bericht zum digitalen Arztbesuch, in dem auch einer der Pioniere der Telemedizin, das Schweizer Telemedizin Center Medgate und seine App vorgestellt werden. Der link ist hier.

Die Association of American Medical Colleges (AAMC) stößt die Diskussion an: „What happens to telemedicine after Covid-19? Patients and providers worry they’ll lose the benefit of remote care“. Der link ist hier.

Da ist das Laboratory for Welfare Technology zuversichtlicher: „Due to the unprecedented Covid-10 pandemic, treating  patients  remotely  is no longer a matter of convenience. Remote treatment has  become a vital  necessity for digital health stakeholders, organizations and providers if they are to provide care that is safe and effective.“

Ein ständiger Diskurs und die wissenschaftliche Bewertung telemedizinischer Arbeit werden in der International Society for Telemedicine and eHealth geleistet, die 1993 in Norwegen gegründet wurde und inzwischen 106 ‘members by country’ in sieben verschiedenen ‘member groups’ umfaßt (Stand 2022 – 75th World Health Assembly). Die Society firmiert als  ‘NGO in official relations with WHO’.

Ebenfalls zunehmend ist die Zahl der Anbieter von Qualitätskontrollen telemedizinischer Tätigkeit. So können sich Digital-Health-Provider bei Unternehmen wie URAC aus Washington/USA um Akkredi-tierungen und Zertifizierungen bewerben. URAG Inc-Utilization Review Accreditation Commission.

Der Vorsitz der ISfTeH hat gewechselt: am 4. Februar 2022 übernahm Dr. Michele Y. Griffith das Amt von Dr. Andy Fischer aus Basel, der es seit 2012 innehatte. „We thank Andy Fischer for his many years of leadership, engagement and support, and we look forward to continue working with him, as he continues to be an active ISfTeH member through his company Medgate und through the Swiss Association for Telemedicine & eHealth“ heisst es in einer Note der Gesellschaft vom 4.2.2022. Dr.Griffith ist eine  Internistin aus North Carolina, USA mit über  30 Jahren Berufserfahrung und stellt sich hier vor.

UPDATE 10. März 2022: Otto Group aus Deutschland beteiligt sich mit einer Mehrheit an der Medgate Gruppe. Hier der link.

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Chirurgie; Gefäßchirurgie

Elektiv durchführbare Operationen wurden während der Covid-Pandemie aufgeschoben. Zu Recht? „Covid-19 infizierte Patienten, die sich einer Operation unterziehen, haben ein erhöhtes operatives Letalitätsrisiko.“   The Lancet Vol 396, Iss 10243, p. 27-38

Eine Aktualisierung der diesbezüglichen Empfehlungen findet sich im Deutschen Ärzteblatt DÄ21|2022: Zeitpunkt elektiver Eingriffe nach SARS-CoV-2-Infektion und Impfung: „Mindestens 7 Wochen Abstand“ (Dtsch Arztebl 2022; 119(21): A-964).

Mit dem Auftreten der Omicron-Variante des Virus erreichte die Infektionsinzidenz in Deutschland und der Schweiz zwar bislang nicht gesehene Werte, die Krankheitsverläufe waren jedoch oft milde: in der Folge entspannte sich die Situation in vielen Krankenhäusern. Dazu nahm die Internationale Konferenz der ISfTeH zuletzt beim Workshop auf dem Kopenhagen-Campus in Aalborg/Dänemark Stellung: „Digital Health beyond Covid-19: Lessons Learned. Identify knowledge gaps and challenges for further research within digital health beyond the pandemic.“

Die World Health Organization WHO gibt ihre erste Leitlinie zu „digital health interventions“ heraus. Sie umfaßt zehn Empfehlungen zur Nutzung digitaler gesundheitsbezogener Technologien wie sie über Smartphones, Tablets und Computer genutzt werden können. Die Guideline ist hier abrufbar.

Auch die Organisationen der Chirurgie in Deutschland stellen sich zunehmend der Herausforderung durch die Digitalisierung. So erarbeitet die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE ein Positionspapier „Digitalisierung in der Chirurgie“. Federführend ist die Sektion für computer- und telematikassistierte Chirurgie (CTAC).   Mitglieder der DGCH können mittels  eines Fragebogens teilnehmen.

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Aktualisiert: November 2022


Der chirurgische Teil dieser Website ist meinem ersten Lehrer, Herrn Professor Dr. med. Wolfgang Herzog (✝︎2007), gewidmet. Mit Respekt und Dankbarkeit gedenken wir in diesen Tagen seines 100. Geburtstags. 

Das Gummersbacher Modell

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Ihr gefäßchirurgischer Teil ist Professor Edward B. Diethrich gewidmet, der am 23. Februar 2017 im Alter von 81 Jahren verstorben ist, und dessen vom Arizona Heart Institute veranstaltete Kongresse in Scottsdale, Arizona in den Neunzigern richtungsweisend waren für die Endovaskular- medizin. So berichtete dort Juan Parodi, der Wegbereiter der endovaskulären Aortenreparatur EVAR, über den ersten erfolgreichen Eingriff dieser Art am 7. September 1990 in Buenos Aires. 

Die Chirurgie rüstete ab.

 

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Neben zahlreichen chirurgischen Verfahren hat sich auch das Erlernen der Chirurgie verändert. Projekte wie Webop-Zeitgemäßes Erlernen der Chirurgie tragen per multimedialer Operations- lehre dazu bei.

Webop modernisiert das neben dem „training on the job“ unverzichtbare theoretische Studium durch eine strukturierte Darstellung der wesentlichen Schritte des einzelnen Eingriffs in Videosequenzen, Text und Illustration. Zu den Eingriffen listet die „Evidenz“ jeweils Literatur zum Thema auf, Metaanalysen und prospektive Studien, Reviews und Guidelines.

Webop nahm inzwischen den Relaunch seiner Website mit einer Verbesserung von Optik und Handling, die Vorschläge und Anregungen vieler User berücksichtigte, vor. Auch sind Videosequenzen nun vertont

Update: November 2022: webop goes Robotics. „Die robotisch-assistierte Chirurgie ist aktuell der sich am dynamischsten entwickelnde Zweig der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Webop startet ein eigenes Robotikprogramm mit zwei geläufigen Standardeingriffen, die beide früh in den Implemen-tierungsphasen an den Kliniken durchgeführt wurden: Robotisch-assistierte Sigmaresektion und Hemikolektomie rechts“.

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. bietet auf seinem Portal www.bdc-webinare.de Live-Webinare zu aktualisierten Leitlinien an. Für den Oktober 2022 ist dort der Beitrag „Behandlungsmöglichkeiten von Pseudarthrosen“ als Live-Webinar vorgesehen.

 


 

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